BT Online: Beteiligung am Windpark im Aufsichtsrat beschlossen

BT Online: Beteiligung am Windpark im Aufsichtsrat beschlossen

Das Buxtehuder Tageblatt berichtet am 3. Oktober in seiner Online Ausgabe unter www.tageblatt.de davon, dass der Aufsichtsrat der Stadtwerke Buxtehude die Beteiligungsverhältnisse am geplanten Windpark festgelegt hat. Demnach verbleiben 80% am Windpark bei den Stadtwerken, 20% sollen auf Bürger verteilt werden.

Genaueres finden Sie hier im BT Artikel.

Windpark Daensen: Bürgerinformation für die betroffenen Anwohner

Wie angekündigt hat am 24. September eine Bürgerinformationsveranstaltung zum geplanten Windpark in Daensen stattgefunden. Eingeladen hatte die lokale Bürgerinitiative „Windpark ja – solange der Abstand stimmt“.

Auf Einladung der Initiative erläuterten Herr Müller-Wegert von den Stadtwerken Buxtehude (SWB), Joachim Mrotzek von WindStrom und Hans-Uwe Hansen als Aufsichtsrat der SWB das Vorhaben. Der aktuelle Stand des regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) und die verschiedenen Gutachten wurden dargestellt. Danach fand eine angeregte Diskussion statt. Die vielen berechtigten Fragen der Anwohner wurden meist sehr sachlich vorgetragen und beantwortet. Insgesamt war das eine informative und gute Veranstaltung.

Details finden Sie im beigefügten Artikel aus dem Buxtehude Tageblatt vom 26.9.2013

 

Buxtehuder Tageblatt: Uhu könnte den Windpark Daensen verhindern!

Das Buxtehuder Tageblatt berichtete am 11. September ausführlich über einen Uhu, der seinen Brutplatz im Zentrum des geplanten Windparks in Daensen hat. Dies muss nun noch genauer untersucht werden, um die Auswirkungen zu beurteilen. Der Windpark muss ggf. verkleinert oder könnte sogar ganz verhindert werden.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Windvorrangfläche im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) grundsätzlich erhalten bleibt.

Lesen Sie hier den Artikel aus dem Tageblatt.

Info-Abend für die vom Windpark betroffenen Anwohner am 24.09.

Wie in der lokalen Presse mehrfach berichtet, haben sich die vom geplanten Windpark in Daensen betroffenen Anwohner zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Sie mahnen u. a. zu Recht an,  dass sie über die Details des geplanten Windparks nicht ausreichend informiert wurden. Die Stadtwerke Buxtehude und der Projektierer Windstrom GmbH werden sich daher am 24. September bei einem Info-Abend den Fragen der Anwohner stellen. Hierbei werden auch Fragen zu Abständen, Schatten- und Schallgutachten erläutert. Wir haben mit einem der Initiatoren Kontakt aufgenommen. Eine offizielle Rolle wird die BürgerEnergie Buxtehude an dem Abend nicht einnehmen. Jeder Bürger (nicht nur Anwohner) kann aber an dem Info-Abend teilnehmen.

Deutscher Umweltpreis 2013 für eine Mitgründerin der EWS Schönau

Der Deutsche Umweltpreis geht dieses Jahr an Ursula Sladek. Ausgehend von einer Bürgerinitiative hat sie die ElektrizitätsWerke Schönau eG (EWS) mitgegründet, einen der ersten Ökostromanbieter Deutschlands.

Auch in Buxtehude gehören mehrere Bürgerinnen und Bürger zum Kreis der EWS-Kunden. Wir freuen uns über die Auszeichnung von Frau Sladek und verstehen das als Ansporn für unser eigenes Engagement, denn mit unserer Energie-Genossenschaft in Buxtehude wollen wir auch hier die dezentrale und umweltfreundliche Energieversorgung voranbringen.

Die Pressemitteilung der Deutschen Bundesstiftung Umweld finden Sie hier.

Info-Abend der Genossenschaft ein toller Erfolg

20130530_Infoveranstaltung_BEB_2Neunzig Personen haben sich am Donnerstag, 30. Mai,  über die Möglichkeiten zur Beteiligung am Windpark und weiterer geplanter Projekte in Buxtehude informiert. Der Raum in der HS21 platzte aus allen Nähten, weil wir nicht mit so vielen Teilnehmer gerechnet hatten.

Die kaufmännischen, technischen und rechtlichen Aspekte zu den aktuellen Windparkplanungen wurden ausführlich erläutert und weitere Zukunftsprojekte skizziert. Die Zuhörer stellen viele interessierte Fragen, die ausführlich beantwortet wurden. Dabei ging es auch um die Glaubwürdigkeit des Vorstands. Fragen zu Vorstandsgehältern und Aufwandsentschädigungen konnten wir klar verneinen. Nach zweieinhalb Stunden endete die Veranstaltung unter großem Applaus.

Die Informationen aus der Veranstaltung werden wir über den Newsletter verteilen.

Die nächste Info-Veranstaltung ist für den Herbst geplant. Der Raum wird dann größer sein, so dass alle einen bequemen Platz finden – versprochen!

Bundestag stärkt Energiegenossenschaften

Das Kapitalanlagen-Gesetz (KAGB) – Umsetzung der europäischen AIFM Richtlinie (2011/61/EU) – , das bis Mitte 2013 verabschiedet werden muss, drohte auf Energiegenossenschaften massive negative Auswirkungen zu haben.

Doch nun hat auf Drängen der Ökostrombranche, unter anderem der Energiegenossenschaft Greenpeace Energy, der Deutsche Bundestag Änderungen in dem Gesetz verankert, welches dem Anlegerschutz dienen soll. Anders als von der Bundesregierung ursprünglich geplant, wurden Energiegenossenschaften diesbezüglich von hohen Auflagen befreit.

Die neuen Regeln erlauben eine einfache Registrierung der Genossenschaften bei
der Bundesanstalt für Finanzaufsicht in Bonn. Zudem entfallen die
Verpflichtungen, mehr als nur eine Anlage auf Basis erneuerbarer Energien zu
betreiben, mindestens 40% Eigenkapital beizusteuern und ausschließlich Anleger
aufzunehmen, die mehr als 20.000 Euro in die Genossenschaft investieren.

Ratsfrau Köhnken gegen „private Genossenschaften“ beim Windpark

In der Zeitung „der Blick“ vom 8.5.2013 hat sich Sylvia Köhnken (Mitglied des Stadtrats Buxtehude) gegen die Beteiligung einer Genossenschaft beim Windpark in Daensen ausgesprochen. Sie argumentiert dabei, dass die Genossenschaft eine renditegetriebene private Veranstaltung sei. Frau Köhnken hält es für besser, wenn die Stadtwerke den Windpark komplett betreibt. Die Gewinne gehen an die Stadt, die dann Vorhaben finanzieren könnte, die den Bürgern in Buxtehude zugute kommen. Frau Köhnken erläutert allerdings nicht, welche Vorhaben die Stadt dadurch nicht finanzieren könnte, dass die Stadtwerke den Windpark alleine finanzieren und diese Mittel der Stadt dann fehlen.

Wir können der Sichtweise von Frau Köhnken nicht folgen, denn ob und welche Vorhaben die Stadt finanziert, ist für den Bürger nicht beeinflussbar. Ob also eine einzelne Person indirekt über die Stadt einen Vorteil aus dem Windpark hat, ist nicht ersichtlich. Eine tatsächliche Bürgerbeteiligung sieht anders aus.

Nur in der Genossenschaft hat jeder Einzelne mehrfache Vorteile:

  • man kann einen Erlös durch das festverzinzliche Darlehen erzielen.
  • eine Gewinnauschüttung der Genossenschaft kommt allen Mitgliedern zur Verfügung und verbleibt somit nicht in der Genossenschaft
  • in der Generalversammlung kann jedes Mitglied den Kurs der Genossenschaft mitbestimmen

Daher ist eine Genossenschaft eben nicht eine Gemeinschaft, deren primäres Ziel die Rendite, sondern die Stärkung der Interessen ihrer Mitglieder ist. Mehr zu dem Thema berichten wir bei unserer Info-Veranstaltung am 30. Mai in der Hochschule 21.